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Mittwoch, 22. Juli 2009

Harry P.



Gestern abend war ich spontan mit meinem Freund im Kino um Harry Potter zu sehen.
Lange habe ich mich auf den Film gefreut, denn ich liebe die Harry Potter Bücher.

Was ich jetzt vom Film halte? Mhm. Ich hätte mir den Film anders vorgestellt bzw. gewünscht. Wichtige Ereignisse wurden sehr kurz gehalten bzw. kaum erklärt, andere Sachen dafür langatmig erzählt, die ihm Buch nicht stattgefunden haben.

Für alle, die weder das Buch gelesen haben noch den Film gesehen haben- nicht weiter lesen!

- Für meinen Geschmack gab es etwas zu viel Teenager- Romantik im Film. Kam zwar im Buch auch vor, allerdings irgendwie nicht so dick aufgetragen.
- Warum wurde der Fuchsbau der Weasleys angegriffen? Was war der Zweck für den weiteren Verlauf des Films dahinter? Der Fuchsbau brennt und dann? In der nächste Szene sitzen Harry und Ron schon im Zug und man erfährt nicht, was weiter dort passiert ist. Abgesehen davon kam dieses Ereignis im Buch nie vor.
- Generell wurden mir die Geschichte um die Horkruxe zu wenig thematisiert. Dumbledore vernicht den Horkrux in Tom Riddles Ring- nachher sagt er aber zu Harry, dass er nicht wusste, dass Riddle Horkruxe erschaffen hat. Warum hat er dann den Ring zerstört? Unlogisch. Im Buch viel besser erklärt und abgehandelt.
- Das Ende ging mir viel zu schnell. Reise zur Höhle, Dumbledore stirbt, Harry jagt Snape, Film zuende. Wo war der Kampf zwischen den Lehrern und den Todessern? Wo war Dumbledores Beerdigung?
- Insgesamt war der Film meiner Meinung nach teilweise zu schlecht und vage erklärt, um ihn zu verstehen, wenn man die Bücher nicht gelesen hat. Meinem Freund musste ich nachher mehrere Sachen erklären, weil er sie nur durch den Film nicht verstanden hat.
- Der Film heißt Harry Potter und der Halbblutprinz. Die Bedeutung des Halbblutprinzen und wer dahintersteckt wird innerhalb von 2o Sek. kurz vor Ende des Films abgehandelt. Fand ich extrem doof.



Ich bereue nicht den Film gesehen zu haben, und werde ihn mir definitiv noch mal auf Englisch ansehen, trotzdem fand ich manche Stellen etwas enttäuschend. Schade.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Burn after reading

Gestern im Kino gesehen: Burn after reading.



Darum gehts:

Der aufgrund anhaltender Alkoholprobleme frisch entlassene CIA-Analyst Osbourne Cox arbeitet an seinen Memoiren. Seine Ehefrau Katie, die ihn mit dem ehemaligen Personenschützer Harry Pfarrer betrügt, strebt eine Scheidung an. Um Material gegen ihren Mann zu sammeln, entwendet sie ihm eine CD mit dem Text des Buches. Durch Zufall landet der Datenträger in der Umkleidekabine eines Fitnesszentrums. Dort findet sie der Angestellte Chad Feldheimer und glaubt, den CIA-Mann nun erpressen zu können. Dabei hilft ihm seine Kollegin Linda Litzke, die das Geld für ihre geplanten Schönheitsoperationen verwenden will. Doch der von den beiden kontaktierte Cox gibt deutlich zu erkennen, dass er zu keinem Handel bereit ist. Linda entscheidet, dass es doch noch andere geben muss, die an einem Datenhandel interessiert sind, und fährt gemeinsam mit Chad zur russischen Botschaft. Davon erhält die CIA durch einen Verbindungsmann in der Botschaft Kenntnis, es wird jedoch entschieden, die Vorgänge zunächst nur zu beobachten und nicht aktiv tätig zu werden. Währenddessen lernen sich Katies Liebhaber Harry und Linda im Internet kennen und beginnen eine Affäre.

Ganz großartig: Brad Pitt als dümmlicher Fitnesstrainer Chad. George Clooney als Harry: irgendwie ekelhaft, aber trotzdem super gelungen.

Insgesamt: Extrem schwarze Spionagekomödie, deren spezielle Art, man mögen muss. O- Ton der Kinobesucher war gestern: "Den Film hab ich nicht verstanden."

Ich hab ihn verstanden, und fand ihn total total toll und extrem witzig!